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Smart Meterdigitale Zählgeräte

Smart Meter – Was ist das?

Smart Meter sind digitale Zählgeräte zur Erfassung des Energieverbrauchs in kurzen Zeitintervallen, wobei die Verbrauchswerte fern übertragen werden. Gegenüber den derzeit verwendeten Messgeräten verfügen Smart Meter über eine Reihe neuer Funktionen, die weit über das bloße Erfassen des Stromverbrauchs hinausgehen. So zum Beispiel unter anderem die Erfassung und der Abruf des Stromverbrauchs in kurzen Intervallen, z.B. alle Tage oder sogar Stunden. Oder beispielsweise die Erfassung von Qualitätsparametern. Der Einsatz von Smart Metern macht die Ablesung vor Ort überflüssig, da die Zählerdaten automatisch an den Netzbetreiber übermittelt werden.

Die Einführung von Smart Metering in Österreich

Die neuesten Richtlinien der EU fordern die Einführung von „intelligenten Messsystemen“, also von Smart Metern für alle Verbraucher, damit diese aktiv an den Energiemärkten teilnehmen können. Die Richtlinie fordert zudem, nach positiver wirtschaftlicher Bewertung seitens der Mitgliedsstaaten, dass mindestens 80% aller Stromkunden bis spätestens 2020 einen Smart Meter erhalten sollen. Somit sollen in Österreich bis 2020 mindestens 95% aller Stromkunden mit den Smart Meter Zählern ausgestattet sein.

Smart Meter können für die Verbraucher eine Reihe von Vorteilen bringen


Derzeit erhält der Stromkunde lediglich einmal jährlich eine Energieabrechnung, die manchmal vielmehr auf rechnerisch ermittelten Daten basiert. Durch Smart Metering ist es möglich, den Kunden zeitnah über seinen tatsächlichen Energieverbrauch zu informieren. Somit kann der Kunde seinen Verbrauch und die damit verbundenen Kosten besser abschätzen und darauf reagieren.

Durch den Wegfall der manuellen Ablesung vor Ort kommt es zusätzlich zu einer erhöhten Rechnungsqualität und dadurch unter Umständen zu weniger Rechnungskorrekturen von Seiten der Energieunternehmen.

Dem Kunden wird zudem auch die aufwendige und oftmals komplizierte Selbstablesung seines Zählers erspart.

Der Einsatz eines Smart Meters ermöglicht es mehr als nur zwei Tarifzonen täglich zu verwenden. Energielieferanten haben damit die Möglichkeit ihren Kunden auf das jeweilige Verbrauchsverhalten zugeschnittene Tarifmodelle anzubieten. Flexible Tarifzeiten sind bei zukunftsträchtigen und umweltfreundlichen Anwendungen wie etwa Wärmepumpen oder Elektrofahrzeuge erforderlich, um beim Kunden nicht zu hohe Energiekosten zu verursachen.